Haarausfall
Haarausfall ist ein Phänomen, von dem hauptsächlich Männer betroffen sind, vor dem sich jedoch auch viele Frauen fürchten. In der Praxis wird unterschieden zwischen altersbedingtem und krankheitsbedingtem Haarausfall. Der altersbedingte Haarausfall setzt - vor allem bei den Herren - häufig schon in jungen Jahren ein. Je nach erblicher und genetischer Veranlagung kann das Haar sich schon mit 20 - 30 Jahren zu lichten beginnen. Was von der Umwelt meist als nicht weiter störend wahr genommen wird, ist für die Betroffenen meist ein größeres Problem.
Die Schönheitsindustrie hat etliche Haarpflegeprodukte auf den Markt gebracht, die einem frühzeitigen Haarausfall vorbeugen oder ihn stoppen sollen. Die Wirkung dieser Mittel ist jedoch ungewiss. Sicher ist nur, dass einen gewissenhafte Pflege von Haaren und der Kopfhaut in frühen Jahren dabei hilft, vorzeitigen Haarausfall zu verzögern. Die Nutzung von Produktreihen wie Bedhead lohnt sich also durchaus. Bei den Damen beginnt das Lichten des Haars meist erst im fortgeschrittenen Alter. Während sich bei den Herren schnell punktuell kahle Stellen bilden, die sich immer mehr ausbreiten, fallen die Haare bei den Damen eher gleichmäßig verteilt aus, so dass nur insgesamt ein schütterer Eindruck entsteht.
Der Haarausfall ist meist ein langsam einsetzender, schleichender Prozess. Wer jedoch von einem plötzlichen Haarausfall betroffen ist, der sollte die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es dafür medizinische Ursachen gibt. Eine Kontrolluntersuchung beim Hausarzt kann hier Aufschluss bringen. Haarausfall kann aber auch als Folge medikamentöser Behandlungen auftreten. Am besten bekannt ist er als Folge bei einer Chemotherapie. Hier fallen nicht nur die Kopfhaare aus, sondern die komplette Körperbehaarung. Auch infolge schwerer fieberhafter Erkrankungen kann ein Haarausfall stattfinden, hier aber meist um 4 bis 6 Wochen zeitlich verzögert.
Als Alarmsignal für mögliche Mangelerscheinungen muss ein plötzlicher Haarausfall sehr ernst genommen werden. Hier müssen jedoch die Ursachen bekämpft werden, nicht die Symptome. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, braucht sich jedoch keine Sorgen zu machen, dass er einen Mangel an lebenswichtigen Mineralien und Grundstoffen entwickeln könnte. Das Ernährungsangebot in unseren Breiten ist so reichhaltig, dass es keine Mühe macht, sich ausgewogen zu ernähren.